(SUP) oder Puddelsurfen, wie es sich im Deutschen nennt. Die neue Funsportart ist somit ideal für alle Wasserraten, für die Hawaii und andere Surfparadiese nicht gerade vor der Haustür liegen.
Das Prinzip hört sich zunächst recht simpel an: man klettert mit einem Paddel auf ein Surfbrett, steht wie ein Gondoliere senkrecht oben auf und bewegt sich mehr oder weniger elegant und allein mit seiner Muskelkraft über das Wasser. Die erste Hürde, die
angehende Supers meistern müssen: Wie kommt man auf das wackelige Brett? Zunächst richtet man das Brett längs zum Strand aus, stellt sich an die Seite und kniet sich etwa in der Mitte des Brettes auf dasselbige. Anschließend heißt es schnell aufstehen und die Füße genau dahin setzen, wo gerade noch die Knie waren. Für den Rest sind vor allem Bein-, Arm- und Bauchmuskeln gefragt, womit das Stehpaddeln eine attraktive
Alternative zum Workout im Fitnessstudio wird.
Aber Probieren geht bekanntlich über Studieren! Und wer während seines
Mallorca-Urlaubs diesen neuen Trend ausprobieren will, hat bei dem ursprünglich aus Amerika stammenden Wahl-Mallorquiner
William Nilson die Gelegenheit dazu. Er führt die Frischlinge
ab 35 Euro pro Stunde in die hohe Kunst des Paddelsurfens ein. Die Cala d'en Blanes in
Mallorcas Südwesten ist dabei eines der möglichen Übungsorte.