Es ist wieder so weit! Auf der balearischen Insel Mallorca hat die Pilz-Saison begonnen. Und wer als echter
Pilz-Genießer nicht gleich 79 Euro für ein Kilo Pilze ausgeben möchte, der macht sich selbst auf ins
Tramuntara-Gebirge. Draußen in der freien Natur nach Pilzen zu suchen, ist für Groß und Klein eh viel spannender. Aber nicht jeder kennt sich aus und weiß, welche Pilze genießbar und welche giftig sind. Um auf ein schmackhaftes Abendessen und einen erlebnisreichen Tag dennoch nicht verzichten zu müssen, bietet das
Naturwissenschaftliche Museum von Sollér (Museu Balear de Ciències Naturals) fachkundige Hilfe an.
So veranstaltet die Abteilung für Mykologie, wie die Lehre von den Pilzen genannt wird, von Oktober bis Januar regelmäßig
Seminare und geführte Wanderungen. Von ihr erfahren Neugierige, welche der
gut 950 Pilzarten auf Mallorca essbar sind und wie sie schmecken. Mallorca-Urlauber rund um den
Ferienort Sollér können aber auch auf eigene Faust die Wälder durchstreifen und ihre Pilz-Funde anschließend von den Mitarbeitern des Naturwissenschaftlichen Museums bestimmen lassen. Besonders häufig landet der
Esclatasangs, zu deutsch der Blutreizker, oder junge Exemplare des Butterpilzes
Pixacà in den Körben und Pfannen der Pilzfreunde. Neben dem Tramuntana Gebirge werden sie auch im
malerischen Wald nahe der Comuna de Bunyola sowie in der
Sierra de Levante fündig.