Mehr Golfplätze braucht die Insel. Das fordert der Vorsitzende des Unternehmerverbands auf den Balearen, Josep Oliver.
Neben Menorca und Ibiza solle vor allem auch Mallorca weitere Golfplätze erhalten, um das
touristische Angebot attraktiver und vielfältiger zu machen. Schließlich sei es gerade der Golftourismus, der der Insel
zahlungskräftige Urlauber beschere und insbesondere in der
Nebensaison Geld einbringe. Dieser Meinung ist auch der Tourismusminister Miquel Nadal. Golfer geben mehr Geld auf der Insel aus als andere Touristen und bringen außerhalb der Hochsaison Geld nach Mallorca. Daher sei die Investition in den Bau neuer Golfplätze durchaus lohnend. Derzeit verfügt Mallorca über insgesamt
22 Golfplätze.
Das Problem ist nur, dass die Regierung in seiner Koalitionsvereinbarung Plätze ausgeschlossen hat, an die auch Hotels oder Appartements angeschlossen sind. Außerdem ist erst einmal ein Studie zum mallorquinischen Tourismus vorgesehen, nach der dann Entscheidungen gefällt werden. 75.000 Euro sind aber als Ausgaben einkalkuliert, mit denen unter anderem das
Wellness-Angebot der Balearen erweitert werden soll.
Wenn auch Golfer wahrscheinlich nur einen geringen Teil der gesamten Insel-Touristen ausmachen, so sind Golfplätze doch für alle eine Bereicherung, vor allem aber für die
Natur: Wo Golfplätze entstehen, können schließlich keine Häuser oder Straßen gebaut werden.
Insgesamt will die spanische Regierung wohl
600 Millionen Euro in die
Tourismusbranche der Balearen stecken, um einen Aufschwung herbeizuführen. Die Urlauber wird's freuen...
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