– so heißt der neue Plan von Palma und einiger umliegender Gemeinden der mallorquinischen Hauptstadt, der verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel setzt. Um das ehrgeizige Ziel, die Verringerung der Belastung durch PKW's zu erreichen, soll eine
Wie die Bürgermeisterin Aina Calvo (PSOE) und der Verkehrsminister Gabriel Vicens (PSM) bekannt gegeben haben, soll zuerst eine
Verbindung zwischen Palma und dem Flughafen Son Sant Joan entstehen. Geplant ist eine knapp 11 Kilometer lange Strecke mit 21 Haltestellen. Höchstens 24 Minuten soll die Fahrt zwischen der Plaça d'Espanya und dem Flughafen dauern. Abfahrten sind im 15-Minuten-Takt vorgesehen. Wann die Bauarbeiten beginnen sollen, steht jedoch bislang noch in den Sternen. Spätestens aber in zwei Jahren soll das 207 Millionen Euro teure Projekt in Angriff genommen werden. Mit dem Projekt kommt man in Palma einem einstigen Wahlversprechen nach und verwirklicht nun endlich die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.
Dabei soll die künftige Linie durch die
Viertel Molinar und Coll d'en Rabassa führen. Die Strecke wird über die Calle Joan Maragall hinunter an den Paseo Marítimo und dann auf die Schnellstraße Levant führen, von wo aus sie parallel zum Meer verläuft und letztendlich zum Flughafen abbiegt. Später soll dann die Strecke bis Arenal verlängert werden.
Auch ein
Anschluss an die Playa de Palma und eine
Verlängerung bis Santa Ponça sind im Gespräch. Doch jetzt ist erst einmal Palma dran: Den Autoverkehr will man in der Balearen-Hauptstadt deutlich eindämmen, was für Fußgänger, Anwohner, Touristen und natürlich für die Umwelt einen erheblichen Fortschritt bedeuten wird. So wird die Bahn teilweise von Bussen und Autos begleitet werden und teilweise auch die gesamte Straße einnehmen, sodass man dem Ziel einer
umweltfreundlichen Insel ein ganzes Stück näher kommt.