Die globale Wirtschaftskrise ist es vor allem, die die Tourismusbranche mit Sorge in die Zukunft blicken lässt. Die Befürchtungen von Hotelbetreibern, Airlines und Reiseveranstaltern, dass die Menschen zu weniger Ausgaben bereit sind, sind angesichts der Rezession auch nicht unbegründet. Die bisherigen Buchungen kommen längst nicht an die des Jahres 2008 heran. Die deutschen Tourismuskonzerne wollen dies ändern und locken nun Reiselustige mit
Insbesondere Mallorca würde es sehr hart treffen, wenn die Touristenzahlen plötzlich in den Keller fielen. Bedenkt man, dass jeder zweite Euro des Bruttoinlandsproduktes laut Mallorca Magazin direkt mit dem Tourismus in Verbindung steht, ist die Sorge nachvollziehbar. Besucher und damit Einnahmen kommen vor allem aus Deutschland, Großbritannien sowie vom spanischen Festland. Da für England und Spanien die
Wirtschaftsprognosen schlechter ausfallen als für die Bundesrepublik, liegen die Hoffnungen der Sonneninsel Mallorca insbesondere auf den Deutschen. Nach Angaben von Joan Antoni Fuster, dem Sprecher des mallorquinischen Hotelverbandes, stieg im letzten Jahr der Anteil der deutschen Urlauber. Zum dritten Mal wurde damit die 4- Millionen- Marke überschritten. Dies zeigt, wie beliebt die Insel bei den Deutschen ist. Man hofft, dass dies so bleibt.
Einer Umfrage des Instituts für Zukunftsfragen des Freizeit-Forschers Horst Opaschowski zufolge sollen Anfang des Jahres aber nur 42% von 4000 Befragten fest entschlossen gewesen seien, in den Urlaub zu fahren/ zu fliegen, während es 2008 immerhin 70% waren. Um den Menschen die Entscheidung zu erleichtern, haben TUI und Thomas Cook nun ihre Fristen für Frühbucher verlängert. Auch die gesunkenen Treibstoffkosten geben einige Fluggesellschaften an ihre Kunden weiter und senken den Preis für Flugtickets. Da sich auch die Kosten der Partnerhotels aufgrund der gesunkenen Inflation verringern, sind hier weitere
Einsparungen möglich. Für alle die es sich leisten können, in den Urlaub zu fahren, haben demnach momentan optimale Chancen dies enorm preisgünstig zu tun.